Finanzinstrumente

Das Geschehen an den Finanzmärkten wird oft als ein Buch mit sieben Siegeln gesehen. Der Einstieg in die Finanzwelt bedarf einer guten Vorbereitung. Das Fiducia-Informationsnetzwerk erklärt Ihnen die wichtigsten Grundlagen des Finanzgeschehens, informiert über Risiken und Chancen – und nennt einige wichtige Finanz-Regeln.

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Die Drei Speichen Regel

  • Wertpapiere
  • Edelmetalle
  • Immobilien

Die klassische Form der Anlage in Wertpapiere kann ein lohnendes Investment sein. Allerdings sollte man schon etwas Zeit haben, sich um die richtige Zusammensetzung seines Aktien-Depots zu kümmern: Künftige Aktionäre sollten das Kapital, das sie investieren wollen, für längere Zeit entbehren können. Neulinge sollten sich unbedingt ein gewisses Grundwissen über die Börse aneignen. Die Direktanlage in Aktien erfordert ein stabiles Nervenkostüm. Wer stark schwankende Kurse oder anfängliche Verluste schlecht verkraften kann, sollte den Aktienhandel zunächst den Profis überlassen.

Aktienfonds können für Privatanleger eine gute Alternative zum direkten Aktienkauf sein. Der Fondsmanager übernimmt hier die Auswahl und den Kauf der Aktien. Mit Investmentfonds kann man aber mehr als Aktien kaufen. Immobilien, Anleihen oder Geldmarktpapiere – wichtig ist hier die Auswahl des richtigen Fonds für Ihre Anlageziele. Vorteil: In Fonds kann man schon mit kleinen Beträgen einsteigen und zum Beispiel mit einem Sparplan nach und nach eine große Summe anlegen. Nachteil: Bei vielen Fonds fallen hohe Gebühren an, damit sind sie weniger für kurzfristige Anlagen geeignet.

Gleichermaßen von Privatanlegern wie von Vermögensverwaltern begehrt sind inzwischen Zertifikate. Ihr Kurs ist meist an die Entwicklung einer Aktie oder eines Aktienindex gekoppelt. Zertifikate gibt es in vielen Spielarten. Mit Discountzertifikaten können Anleger das Kursrisiko bei Aktien abmildern. Mit so genannten Turbo-Zertifikaten können sie überdurchschnittlich von einem Kursgewinn profitieren, aber auch genauso schnell Verluste einfahren. Zertifikate sind vor allem für erfahrene Anleger geeignet, die sich intensiv mit dem Börsengeschehen befassen.

Gerade auch wegen der Gebührenfrage erfreuen sich passiv verwaltete Indexfonds immer größerer Beliebtheit, so genannte ETFs oder Exchange Traded Funds. Sie sind unmittelbar an die Entwicklung eines Index gekoppelt. Anstelle eines Ausgabeaufschlages zwischen drei und fünf Prozent und einer Managementgebühr zwischen einem und 1,5 Prozent jährlich, wie sie in der Welt der Aktien- oder Rentenfonds noch immer Usus ist, muss der Anleger beim Indexfonds nur Gesamtkosten von 0,1 bis 0,6 Prozent im Jahr zahlen. Im Schnitt fällt bei ETFs nur ein Fünftel der Kosten von aktiv gemanagten Fonds an.

Diese Wertpapiere, auch Renten oder Rentenpapiere genannt, werden von Privatanlegern meist stiefmütterlich behandelt. Das liegt wohl daran, dass die Materie vielen sehr kompliziert erscheint. Dabei zahlt es sich oft in barer Münze aus, wenn man sich etwas damit beschäftigt. Anleihen werden von Unternehmen oder Staaten heraus gegeben und sind in der Regel mit einem festen Zinssatz (Kupon) ausgestattet. Damit ist dem Anleger eine Rendite über die gesamte Laufzeit gesichert. Vor allem in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, wenn Aktien zu riskant erscheinen, werden Anleihen als sicherer Hafen angefahren. Wer sich auch bei der Auswahl der richtigen Anleihe auf das Know-how der Experten verlassen will, sollte zu einem Rentenfonds greifen.

Von Futures, Optionen und Optionsscheinen sollten vor allem Börsenneulinge die Finger lassen. Diese Derivate versprechen überproportionale Gewinnchancen. Doch der Anleger geht ein enormes Risiko ein. Er kann sein eingesetztes Geld komplett verlieren. Beim so genannten Terminhandel mit Futures oder Optionen an der Terminbörse Eurex kann der Verlust sogar höher sein als der Einsatz!

CFD´s

Einfach erklärt

Ein CFD (Contract for Difference) ist ein Finanzinstrument, das es Ihnen ermöglicht, auf die Kursbewegungen von Aktien zu handeln, unabhängig davon, ob die Kurse steigen oder fallen. Der entscheidende Vorteil der CFDs ist die Möglichkeit, auf die Kursentwicklung eines Vermögenswertes (nach oben oder unten) zu spekulieren, ohne den zugrunde liegenden Vermögenswert tatsächlich zu besitzen.

Der größte Reiz des CFD Handels für Privatanleger besteht in der Kombination aus einem sehr einfach strukturierten Finanzprodukt und der Hebelwirkung. Mit nur 1000 € Einsatz können etliche Euros im Markt bewegt werden:
Schon kleine Kursbewegungen ermöglichen hohe Gewinne. Hebelwirkungen in dieser Größenordnung lassen sich sonst nur mit Finanzinstrumenten erreichen, die entweder sehr viel komplizierter sind oder eine sehr viel größere Kapitalausstattung erfordern. Mit einem CFD können Anleger 1:1 an der Kursentwicklung von Indices, Rohstoffen, Währungen, Aktien, Anleihen, börsengehandelten Indexfonds und anderen Märkten partizipieren, ohne dass ein aufwändiger Zugang zur Terminbörse erforderlich ist oder dass der Verlauf der Investitionen sich so schwer abschätzen ist wie es bei Optionsscheinen der Fall ist.

Der Anleger kann im Idealfall eine höhere Rendite erzielen als bei einer klassischen Anlage in Aktien.

Bei dem Erwerb eines CFD auf eine Aktie hinterlegt man im Grunde genommen lediglich eine Sicherheitsleistung.

Diese wird als Margin bezeichnet. Mit geringem Kapitaleinsatz, z.B. 10 % des aktuellen Aktienkurses kann der Anleger bereits vollständig an der Wertentwicklung der Aktie teilhaben.

Liegt der Aktienkurs beispielsweise bei 50 Euro sind lediglich 5 Euro Sicherheitsleistung zu hinterlegen, der restliche Teil wird vom jeweiligen Anbieter des CFD finanziert.

Gewinne und Verluste werden gehebelt

Wie das vorangegangene Beispiel bereits gezeigt hat, kann man mit CFDs über den Hebel seine Gewinne hebeln – aber natürlich auch seine Verluste. Gerade bei letzten ist es wichtig, die Funktionsweise eines CFDs zu verstehen, um nicht mehr Geld zu verlieren, als man eingesetzt hat.

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Risikohinweis:

Die von dieser Website genannten Finanzdienstleistungen tragen ein Risiko und können zum Verlust all Ihrer Mittel führen. Sie sollten nie Geld investieren, dessen Verlust Sie sich nicht leisten können.

CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko, durch Hebelwirkung schnell Geld zu verlieren.

Zwischen 74-89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.